26.04.2020

Seid herzlich gegrüßt!

 

ich hoffe, es geht euch gut und ihr habt euch in den Ostertagen ein wenig erholen können. Noch können wir unsere Gottesdienste nicht gemeinsam feiern. Wir können uns jedoch gedanklich verbinden und diese Andacht gmeinsam feiern, gemeinsam über die selben Gedanken nachsinnen und gemeinsam beten. So bleiben wir geistlich verbunden, auch wenn wir uns nicht sehen können.

 

Ende März hatten wir schon einmal über die Geschichte der Sturmstillung nachgedacht. Ich möchte gern die kommenden Sonntage gedanklich noch bei diesem Thema bleiben. Daher habe ich euch die Geschichte noch einmal in der Version, wie sie der Evangelist Markus (4, 35-41) erzählt hat, hochgeladen.

 

Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns hinüberfahren. Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm. Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot schon voll wurde. Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!

 

Hier gibt es ein paar neue Gedanken zur Geschichte.

 

Lasst uns gemeinsam beten:

Herr, wir bitten dich um Trost und Heilung für alle Erkrankten. Sei ihnen nahe. Bitte tröste alle, die trauern. Schenke den Ärzt:innen und Forscher:innen Weisheit und Energie. Gibt allen Krankenschwestern und Pfleger:innen Kraft in dieser Zeit der extremen Belastung. Gibt den Politiker:innen Besonnenheit. Wir beten für alle, die Angst haben. Schenke ihnen Frieden inmitten des Sturms.

 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden
Unser tägliches Brot gib uns heute
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit
Amen

 

Gott segne und behüte Euch auf euren Wegen in der kommenden Woche!

Eure Pfarrerin Kathrin Douglass