03.05.2020

Seid herzlich gegrüßt!

 

auch am heutigen Sonntag möchte ich mit euch wieder auf die Geschichte der Sturmstillung schauen. Ist es nicht faszinierend, wie viel es über einen einzigen Abschnitt der Bibel zu sagen gibt? In jeder Situation des Lebens neu. Von jeder Person etwas anders wahrgenommen. Das macht die Bibel für mich zum Buch der Bücher. Die scheinbar immer gleichen Worte sind in der Lage, immer wieder neu durch Gottes Geist zu uns zu sprechen. Die Bibel kann für uns so zu einer unerschöpflichen Quelle der Weisheit und des Trostes werden. Die Worte halten jedes Mal etwas Neues bereit, wenn wir sie mit offenem Herzen lesen. Auch unsere Geschichte von der Sturmstillung:

 

"Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns hinüberfahren. Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm. Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot schon voll wurde. Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben? Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!"

 

Hier gibt es ein paar neue Gedanken zur Geschichte. Und eine Übung.

 

Lasst uns gemeinsam beten:

Guter Gott, wir beten für alle, die zurzeit in Existenznöte geraten sind und sich Sorgen um ihr Geschäft, die Firma oder ihren Arbeitsplatz machen müssen. Wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre du die Herzen mit deiner Liebe. Schenke Mut und Hoffnung, dass es einen Weg aus der Krise geben wird. Lass wieder Normalität einkehren in unser Leben. Amen.

 

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden
Unser tägliches Brot gib uns heute
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit
Amen

 

Hier noch eine sehr berührende musikalische Umsetzung des Liedes "Befiehl du deine Wege".

https://youtu.be/4nV8NakYNfs

 

Gott segne und behüte Euch auf euren Wegen in der kommenden Woche!

Eure Pfarrerin Kathrin Douglass